So läuft es mit Bao im Alltag...


...nach 3 Wochen...

1. Juli 2019: Bao ist jetzt 3 Wochen bei uns - naturgemäß hat er ein paar Tage gebraucht, um "anzukommen". Trotz guter Sozialisierung durch seine Züchterin, Katrin Dübbers, gab es in der "großen Stadt" soooo viel Neues und Unbekanntes zu entdecken: Allein der Straßenverkehr, die Geräusche, die LKW, Rettungswagen, Feuerwehr etc. machen, waren für den kleinen Kerl beängstigend. Wir haben ihn vorsichtig herangeführt, ihn das Annäherungstempo bestimmen lassen und mittlerweile ist er in der Umwelt sehr souverän und nicht mehr so schreckhaft.

Die "haushaltstypischen Geräusche" (Staubsauger, Waschmaschine etc.) hat er mittlerweile  einordnen können und er bleibt cool und gelassen.

Auch die welpentypische Angst vor fremden Hunden (Bao kannte ja nur "seine" Familie) ist dank einer Trainingseinheit mit der "besten Hundetrainerin der Welt", Eva Schulte, mittlerweile weg: Er geht auch beim Spaziergang völlig unbefangen und offen auf Hunde zu (nach vorherigem Abklären zwischen den Zweibeinern, ob Kontakt möglich ist). Überhaupt, Menschen sind für ihn das "Größte" - er möchte jeden begrüßen - und das oft recht ungestüm...

                                                                                                                                                                         Warten auf die Raubtierfütterung...


...Ausbildung...

Neben der Ausbildung zum "Fotohund" wird jeden Tag ein wenig auf spielerische Art trainiert: "Sitz", "Platz", "Touch", Leinenführigkeit - immer in kleinen Portionen - Bao will viel und schnell lernen - manchmal muss man ihn vor sich selbt schützen und ihn einbremsen. Daher haben wir begonnen, ihn Zuhause auf eine Box zu trainieren - das klappt erstaunlich gut (und ist natürlich auch eine Hilfe beim Erlernen der Stubenreinheit - Bao meldet sich verlässlich noch 2 x nachts/morgens).

Welpentypisch dreht er schnell hoch und untersucht     a l l e s  (!) mit Mund und Zähnen...

In "freier Wildbahn" ist da schnell mal ein Stein, ein Ästlein oder eine Zigarettenkippe aufgenommen.

                                                Summer in the city

Noch eine neue "Trainingsbaustelle" - aber hier haben wir einen guten Tipp bekommen und arbeiten mit einem "Quietschie" an diesem unerwünschten Verhalten. Läuft...

Die ersten Besucher waren auch schon da - Bao zeigt sich neugierig, verspielt und sehr offen, aber auch hier muss man ihm teilweise seine Grenzen deutlich aufzeigen und ihn "einbremsen".


...Beim Tierarzt...

Der erste Check beim Tierarzt ist auch wunderbar verlaufen - im Wartezimmer ist Bao eingeschlafen und auf dem Untersuchungstisch hat er dem Tierarzt erst mal die Ohren gereinigt... Medizinisch gab es auch keine Beanstandungen - prima! Jetzt fehlt noch eine Impfung.

Mit der Tollwutimpfung hingegen soll er noch nicht belastet werden - das Kennenlernen von Texel muss also noch warten...

Der Freitag ist mittlerweile zum "Mess- und Wiegetag" geworden: Nach drei Wochen ist Bao mittlerweile 33 cm hoch und wiegt 5 kg.

 

                                                                                                                                                                                  "Orange" - auch die Farbe der Essener Müllwerker...


...nach 6 Wochen...

Baos anfängliche "Welpenwildheit" ist einer gewissen "Gelassenheit" gewichen: Er kennt mittlerweile sehr viel, hat nach wie vor "vor nichts" Angst und ist immer noch von seiner Umwelt, vor allem von Menschen, begeistert. Wir besuchen jetzt zusätzlich für eine kurze Spieleinheit noch die Hundeschul-Gruppe der "größeren" Hunde, damit Bao auch hier ein wenig "gedeckelt" wird. Das bekommt ihm sehr, sehr gut.

Beim letzten "Mess- und Wiegetag" hatte Bao bei

36,5 cm Körpergröße ein Gewicht von 6,3 kg erreicht.

Dies erklärt, warum er schon nach 6 Wochen aus seinem Welpengeschirr "XXS" herausgewachsen war. Wir sind jetzt bei  "XS" angekommen...

Ruhepause...


...nach 9 Wochen...

Bao hat heute, am 10.8.2019, "Geburtstag" und wird 4 Monate alt. Mittlerweile ist die "wilde Anfangszeit" fast vergessen. Die ersten neuen Zähne sind da, Stubenreinheit ist erreicht, er schläft zwischen 7 und 9 Stunden durch und hat bei einer Größe von 40 cm ein "Kampfgewicht" von 7,4 kg erreicht.

In der Hundeschule arbeitet er toll mit und will ansonsten viel und gern "arbeiten" und lernen. Das Zusammenleben wird jeden Tag schöner und wir freuen uns über unseren kleinen "Clown", der mit viel Charme und ohne Angst auf seine Umwelt zugeht...

Ob wir uns mit Einsetzen der Pubertät noch immer freuen, bleibt abzuwarten... ;-)


...es geht weiter aufwärts...

Bao ist nun kein "wilder Welpe" mehr, sondern mit seinen 19 Wochen ein "wilder Junghund"... Das Alltagsleben macht mehr und mehr Freude - wir trainieren jetzt verstärkt das "Alleinebleiben".

Das "Zähnekriegen" ist nach wie vor sehr unangenehm und schmerzhaft, aber wenn diese Hürde genommen ist, fällt allen ein Stein vom Herzen. Alte, steinharte Brötchen helfen über die Schmerzenszeit - die Sauerei, die dabei entsteht, kann man ja wegsaugen...

Aktuelle "Werte" in der 33. Kalenderwoche: 7,9 kg bei 41 cm...

(Das kann nicht an den Brötchen liegen...)


...Baos erster Urlaub...

Spontan geht es eine Woche nach Ostfriesland - kurze Anfahrt, nette Wohnung und mit dem Plan, die ein oder andere Insel zu besichtigen.

Bao macht alle Unternehmungen toll mit - das Autofahren klappt immer besser - abends ist er "geschafft", auch wenn wir uns bemühen, ihn nicht zu überlasten. Leider ist Ostfriesland nicht sehr "hundefreundlich", viele Orte darf man mit Hund nicht besuchen - alles ist streng reglementiert. Auch auf Norderney und Baltrum ist die Situation nicht besser - definitiv kein Urlaubsziel für Hundebesitzer.

Baos Zahnwechsel ist fast beendet - nur noch vereinzelt werden Kauartikel heftig "bearbeitet". Am Ende der Urlaubswoche, Bao ist mittlerweile 5 Monate alt, ist er 43 cm groß und wiegt 8 kg.

Hervorstechendes Merkmal immer wieder: Seine endlos langen Beine...

Weiter unten eine kleine Bildergalerie zu Baos erstem Urlaub im Reiche der Ostfriesen..

 



...sechs Monate alt...

...Bao ist jetzt gute 18 Wochen bei uns und hat sich zu einem tollen Junghund entwickelt. Die "Welpenwildheit" und die anstrengende und stressige Anfangszeit ist vergessen und trotz der langsam einsetzenden Pubertät hat sich Bao seine Unbefangenheit und Offenheit bewahrt. Im Kontakt zu anderen Hunden ist er zu 100% verträglich und freudig. Er ist ein unglaublich zärtlicher und verschmuster Hund, der wirklich die körperliche Nähe sucht. Im täglichen Leben in der Familie hat Bao seine eigenen Rituale gefunden, die ihm zusätzlich Sicherheit und Selbstbewusstsein geben.

Das Training in der Hundeschule bekommt ihm sehr gut - auch die Entscheidung, ihn in eine Gruppe mit älteren und "erfahreneren" Hunden zu integrieren, war richtig: Bao möchte lernen und lernt auch schnell - den Ausbildungsvorsprung einiger älterer Hunde kann er gut kompensieren. Die Konzentration reicht natürlich nicht (immer) für eine ganze Stunde, aber zusammen mit dem Trainer wird dann immer "vor Ort" entschieden, wann die jeweilige Einheit für ihn beendet ist. Diese "Auszeiten" sind einfach wichtig, um ihn nicht zu überfordern, denn manchmal muß man Bao vor sich selbst beschützen.


Trainingsimpressionen...


...7 Monate...

Baos Wachstum ist noch nicht abgeschlossen. Mit knapp 47 cm Höhe und 9,2 kg Gewicht wirken seine Proportionen immer noch nicht so richtig "harmonisch" - die Beine sind endlos lang und der Rest des Hundes ist furchtbar dünn...

Dafür macht der Kopf Fortschritte: Er lernt im Moment furchtbar gern irgendwelche Tricks, wie "High five", Slalom durch die Beine usw. Junghundtypisch reicht die Konzentration nicht für längere Trainingssitzungen, aber der Eifer, den er an den Tag legt ist schon enorm.

In den Familienalltag hat er sich problemlos integriert und sogar schon seine eigenen "Rituale" gefunden.

Bao wird von Tag zu Tag mehr ein "Traumhund" !

Wer wissen möchte, wie sich Baos Geschwister entwickelt haben, der schaut hier: https://kromizucht-lottavondenstreeken.jimdo.com/w%C3%BCrfe-planung/b-wurf/


Auch als 'Fotomodel' entwickelt sich Bao weiter...


 

 

...Wenn eines Tages der Klassiker "Die Geierwally" neu verfilmt wird, übernimmt Bao die Hauptrolle...

 

 


...Texel...

Nach den Tagen in Ostfriesland, wo es ja nicht so "hundefreundlich" war, geht es jetzt, Anfang Dezember im Alter von knapp 8 Monaten zum ersten Mal für Bao nach Texel. Anfahrt und Fähre sind schon aufregend, aber dieser riesengroße Sandkasten mit diesem komischen Wasser, das immer nach ihm greifen will, steigert die Aufregung noch.

Bao hat einen Riesenspaß am Strand, an den Muscheln, an Möwen, an den Wellen - überhaupt ist alles so neu und riecht so toll...

Eine Freundin, die mit uns unterwegs ist, wird von Bao direkt und völlig problemlos in das "Rudel" integriert - wieder einmal zeigt sich, wie offen und freundlich der Charakter dieses Hundes ist.

Trotz "interessanter" Umgebung (Kaninchen...) machen wir nach ein paar Tagen den Versuch, die Schleppleine zu lösen und Bao ohne "Absicherung" laufen zu lassen. Unsere Anspannung löst sich, als sich herausstellt, dass Bao trotz der "Herausforderungen" zu 100% abrufbar ist! Er reagiert auf das kleinste Signal und ist sofort "bei Fuß" - ein Jagdtrieb stellt sich (zumindest bis jetzt) noch nicht heraus - wir hoffen, dass sich da "Vaters Gene" durchsetzen und dies auch weiterhin so bleibt. Unsere Konsequenz im Vorfeld, was Jagdreize angeht, scheint hier Früchte zu tragen.

Da Texel ja ein "Paradies" für Vierbeiner ist, kommt es natürlich zu sehr vielen Begegnungen - auch hier zeigt  Bao nach wie vor keinerlei "Zickerei" oder "Rüdengepöbel" - noch ist die Lage also sehr entspannt.

Es sind herrliche  und erlebnisreiche Tage auf der Insel und weil das Wetter bis auf einen Tag auch mitspielt, haben wir drei Zweibeiner und die Fellnase viel Spaß. Abends am Kamin ist Bao dann erschöpft und sammelt neue Kräfte.


Baos Texelimpressionen...


 

 

 

 

 

 

Auch ein Besuch...

an "Aigs Grab" war natürlich Pflicht!

Eine weite und schöne Landschaft...


So - und wer bis hierher durchgehalten hat, hat sich auch einen Weihnachtsgruß verdient...


Und dann das erste Silvester...


...von Böllern und Raketen...

 

Vereinzelte Knaller am Silvesternachmittag (es gibt ja leider immer einige 'Verwirrte', die das Wasser nicht halten können...)  irritierten und verunsicherten Bao zwar, aber echte Panik war nicht erkennbar. Auch die Ballerei am frühen Abend wurde mit einem Kauknochen tapfer "weggekaut". Als allerdings währen der "Abendpipirunde" direkt neben Bao eine Rakete gezündet wurde (Danke an den Vollpfosten...) war nur noch "Flucht nach Hause" angesagt. Um 0 Uhr begann dann das große Zittern - Bao suchte die körperliche Nähe zu seinen Zweibeinern. Dort, im ruhigsten Raum der Wohnung, dem Flur, verschwand dann auch das Zittern - was so ein bißchen "Geborgenheit" doch ausmachen kann...

Mit dem Ausklingen der Ballerei fand Bao dann auch, daß es Zeit wäre sich in seine Schlafbox zurückzuziehen. Auch einige "Unentwegte", die bis 2.15 Uhr Knaller und Raketen zündeten, hielten Bao nicht davon ab, entspannt durchzuschlafen.

Wir sind gespannt, ob und was sich beim nächsten Silvester ändert - zumindest bei dem ersten Silvesterabend mußten keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden - es war alles "aushaltbar" für Bao.


 

 

 

 

 

 

...der dünne Hund...

 

Trotz hochwertigen Futters blieb Bao extrem dünn und mager.

Wir haben seine Werte beim Tierarzt checken lassen, um zu sehen, ob es da gesundheitliche Gründe geben könnte. Ergebnis: Der Hund ist kerngesund und hat optimale Werte, verarbeitet nur das Futter schlecht.

Er braucht ein Futter mit höherem Fettanteil.

Nach Rücksprache mit einer Ernährungsberaterin (Dankeschön an Bettina Sprenger / http://www.pfoetchenclub-essen.de/ ) haben wir das Futter umgestellt und seitdem geht es endlich "bergauf" mit unserem "dürren Gerippe" . Bao wird mit knapp 47 cm Größe wohl seine "Endgröße" erreicht haben - am Gewicht (momentan 10,5 kg) arbeiten wir noch etwas...


...abgebrochener Urlaub...

 

Tja, der Urlaub an der Ostsee stand unter ungünstigen Vorzeichen: Corona belastete die ganze Welt und so war es auch nicht verwunderlich, dass der Urlaub, der Bao so viel Freude gemacht hat, abgebrochen werden musste. Die wenigen Tage, die wir in Kellenhusen verbracht haben, waren trotzdem wunderschön. Auf der vorzeitigen Rückreise haben wir dann den lange geplanten Besuch bei Baos Mama unter strengen Corona-Vorbeuge-Bedingungen doch noch realisiert.

Bao, die Züchterin und seine ganze "Fell-Familie" haben diesen Abstecher sehr genossen und wir hatten die große Freude zu sehen, wie Bao auf die ganzen "alten Verwandten" reagiert hat.

Die Bilder in der Bildergalerie sprechen für sich.

 


Urlaub an der Ostsee und Familienbesuch...


Soooo schnell geht das....

Die Zeit rast: Heute, am 10. April 2020, ist Bao schon ein Jahr alt. Wir haben mit der kleinen "Knutschkugel" viel erlebt in den vergangenen Monaten und zusammen wirklich "wilde Zeiten" durchgestanden. Bao hat eine tolle Entwicklung genommen - 'mal schauen, wie wir jetzt die nächste Herausforderung zusammen meistern: Die Pubertät klopft heftig an...


...Corona und so weiter...

 

Die Folgen von Corona bescherten uns in NRW ab 23.3.2020 mit der "Kontaktsperre" weitere Ein-schränkungen  - um die Ansteckungsgefahr zu mindern wurde das öffentliche Leben weiter heruntergefahren. Betroffen davon natürlich auch  Baos Hundeschule. Schade, aber viele Bereiche waren (und sind) schlimmer getroffen. Obwohl wir natürlich täglich mit Bao trainieren und üben, gibt es einfach Dinge, die man nur in der Gruppe trainieren kann. Darum waren wir sehr froh, dass ab 25.4.2020 wieder ein "Corona-Konformes" Training möglich wurde. Und an diesem Tag verliebte sich Bao dann in seine Trainingspartnerin: Peri !


In der Hundeschule...

 Seine Trainerin Eva Schulte liebt Bao sehr - und da Eva sich ab und an auch einmal einen Hund aus der Gruppe herauszieht, um ihn individuell zu fördern und mit ihm und den Leinenhaltern zu arbeiten, war dieser Trainingstag dann für Bao ein ganz besonders schöner (und ermüdender...)


Lernen ist wichtig....

Eigentlich fordert Bao bei jedem Spaziergang seine "Arbeitseinheit" ein. Er ist, altersbedingt, ein großer "Hibbel", der selten Stillstand vertragen kann und alle Übungen möglichst schnell absolvieren will. Das ist für uns eine große Herausforderung, dem Hund "Ruhe" beizubringen. Seine Trainerin ist der Meinung, er habe "Power für Zwei" und brauche einfach noch etwas Zeit, um vom Kopf her reifer zu werden....Na denn... ;-)


...Bao wird 'stabiler'...

 

Die "Angstphase", die alle Hunde irgendwo zwischen dem 9. und 14 Monat durchmachen, scheint langsam auszuschleichen. Plötzlich kann Bao sich für einen längeren Zeitraum konzentrieren - was sich in der Hundeschule durch wirklich tolle Arbeit bemerkbar macht.

Altersgemäß ist er natürlich immer noch "hibbelig", steht aber immer besser "im Kommando".

Sein Schmusebedürfnis ist ungebrochen, diese Einheiten fordert er ein. Die täglichen Rituale geben im zusätzlich Sicherheit - er ist wirklich ein toller Hund, der  zu unserer großen Freude immer noch sehr offen und freundlich auf Menschen (ob klein oder groß) und andere Tiere zugeht.

Wir sind schon sehr gespannt, wie seine Beurteilung bei der Sichtung im Oktober ausfallen wird.


...aktuelle Bilder...


...die Entwicklung geht weiter...

 

In den letzten Wochen hat Bao, der jetzt 15 Monate alt ist, eine enorme Entwicklung genommen. Er ist "reifer" und aufnahmefähiger geworden. Um eine Unterbringungsmöglichkeit für "Notfälle" zu haben, hat Bao probehalber einen Tag in der Pension unserer Hundetrainerin, die er heiß und innig liebt, verbracht. Das Zusammenleben mit einem größeren Hunderudel, die täglichen Ausläufe der ganzen Gruppe haben enorm viel für seine Persönlichkeit gebracht. Ihm wurde ein "tolles Sozialverhalten" bestätigt. Auch wenn er abends beim Abholen "platt" war, war er augenscheinlich "happy". Wir werden das weiter durchziehen und Bao demnächst auch einmal dort übernachten lassen. Die "Abnabelung" von uns bekommt ihm gut - wie sagt ein alter Trainerspruch? "Distanz schafft Nähe!"

Außerdem haben wir jetzt (wie schon mit Aig) das Mantrailing mit Bao angefangen. Er hat extrem schnell verstanden, worum es geht und ist mit Begeisterung dabei. Das scheint eine Beschäftigung zu sein, die ihm sehr liegt. Agility stellen wir zunächst zurück, weil Bao sich da zu sehr "aufschaukelt" . Einzelne Hindernisse nimmt er schon sehr gut, sobald aber der Lauf schneller wird, überdreht er, der kleine "Wibbel"...

 


...aktuelle Bilder...


...die Hitzewelle...

 

...hat auch uns erwischt. Darunter leidet natürlich die Arbeit mit dem Hund: Keine Hundeschule, kein Mantrailing - es ist einfach viel zu heiß für anstrengende Arbeit. Aber so einfach nur "abhängen" ist ja auch mal ganz nett.  Und Aufenthalte in Wassernähe sind erträglich. So war Bao jetzt auch endlich einmal "richtig" schwimmen in der Ruhr.

Da wir jetzt sicher sind, dass Bao keinerlei jagdliche Ambitionen zeigt, können wir öfter auf die Leine verzichten. Er orientiert sich super an uns, ohne "Ablenkung" sitzt der Abruf perfekt - einmal ist sogar der Abruf von einem Eichhörnchen, das auf dem Weg saß, gelungen. Wir sind sehr zufrieden mit Baos weiterer Entwicklung. Lediglich die Gewichtszunahme stagniert momentan. Aber er ist halt ein sehr aktiver Hund und organisch ist alles im grünen Bereich.


...ein 'Hoch' dem Erfinder der Kühlmatte...


...auf die "Insel"...

 

Nach Sylt sind wir so oft mit Aig gefahren - nun zum ersten Mal mit Bao. Und er, der so gar nicht gern mit dem Auto unterwegs ist, war auf dem Autozug ganz still und fasziniert...: Man fährt und hört keinen Motor, dafür rappelt es ein bißchen...sooo komisch das alles.

Nach der Ankunft in Hörnum ging es "traditionell" erst 'mal zum Strand. Und das war ganz nach Baos Geschmack: Tolles Wetter, Wasser und endlose Weite zum Rennen und Toben. Vor allem die vielen Möwenfedern, die da im Sand lagen. Endlich hat sich jemand gefunden, der sich darum kümmert, sie fängt und totschüttelt. So ein richtiger kleiner Strandräuber steckt da in unserem Hund. Das Wetter spielte während unseres ganzen Aufenthaltes wunderbar mit und Bao hatte ausreichend Gelegenheit, die Insel, die leider sehr voll für diese Jahreszeit war, ausgiebig zu erkunden. Dankeschön Corona... Die Fellnase hat die TAge sehr genossen und sich ausgetobt - und das war gut, denn am Ende des Urlaubes stand für ihn und uns noch etwas besonders Aufregendes an: Die Sichtung seines Wurfes durch den VRK... Ein paar Sylt-Impressionen weiter unten in einer kleinen Bildergalerie...


Bao von den  Streeken auf Sylt...


...Erste Sichtung...

 

Das Einkreuzprojekt des VRK verlangt eine erstmalige Sichtung des kompletten Wurfes zwischen dem 12. und 18. Lebensmonat. Mit 18 Monaten - auf den Tag genau - wurden Bao und seine Geschwister dazu nach Hoisdorf in Schleswig-Holstein eingeladen. Der verlangte Cystinurie-Test war bei Bao in Ordnung und unter Corona-Sicherheitsmaßnahmen fand dann die weitere Begutachtung "auf dem Tisch statt", gefolgt von einer ausführlichen Befragung der Halter in Hinsicht auf die Entwicklung und das Verhalten der Hunde.

Bao hat auch da in allen Punkten gut abgeschnitten und wurde ohne Auflagen für "zuchttauglich" erklärt. Das ebenfalls erforderliche "Fotoshooting" war dann für die Fellnase noch die leichteste Übung.

Es war ein aufregender Tag nicht nur für die Hunde, sondern auch für die Zweibeiner. Bei einem leckeren Mittagessen und einem gemeinsamen Spaziergang bot sich auch noch reichlich Gelegenheit zum Austausch über die ganz speziellen Eigenheiten und das Verhalten der Hunde. Manche lustige Anekdote wurde da berichtet.

Sichtung in Coronazeiten unter Beachtung der Auflagen


Bao berichtet von seiner Sichtung

...der Tag wird kommen...

 

...hat John Wayne im Western  “Der schwarze Falke” immer gesagt. Ist mein Lieblingszitat. Guck ich ja gerne, so Filme - ist immer so gemütlich mit meinen Zweibeinern. Ich konnte aber nicht ahnen, dass der Tag auch für mich kommen würde....

Ich sollte “besichtigt” werden oder wie das auch immer heisst. Da habe ich mit meinen Leinenhaltern eine tolle Woche auf “Süllt”, einem tollen Sandkasten verbracht, war schon einigermaßen erschöpft und dann die “Besichtigung”. Ich sage Euch: Voll krass ey. Aber der Reihe nach...

Wir kommen da hin, zum Ort der Veranstaltung und ich glaube, ich spinne: Treffe ich doch tatsächlich meine ganze Sippe da in Hoisdorf: Bontje, Bosse, Baldo - nur Bruno war terminlich verhindert (wahrscheinlich wieder so ‘ne Weibergeschichte).  Uns allen droht scheinbar das gleiche Schicksal... Aaaaaber ein großer Lichtblick: Auch Katrin ist da, meine Hebamme - die erste Person die ich gesehen habe, als ich auf die Welt gekommen bin. Eine tolle Frau - echt! Wenn die nicht schon vergeben wäre... Und Audrey, meine Gouvernante hat sie auch mitgebracht.

Nach einigen “innerfamiliären Diskussionen” mit meinen Brüdern (wir können alle ziemlich laut werden...) ging dann  die Party auch schon los.: Erst wurde ich fotografiert - aber den Kummer bin ich ja von Hause aus gewohnt...Von daher eine leichte Übung. Ich musste mich auf einen Tisch stellen, setzen, legen und was weiß ich noch und dann wurde an mir rumgefummelt....Größe, Gewicht, Zähne, Augen, Ohren, wo noch gefummelt wurde, ist mir peinlich... ich hab schon gedacht, ich wär’ zur Organspende auserkoren... Irgendwie schien aber alles in Ordnung zu sein, meinten zumindest die netten beiden Fummeldamen und ich durfte vom Tisch runter - aber jetzt musste ich draußen auch noch Schaulaufen... Das war voll aufregend! Ich frage mich nur, wofür die ganzen Fotos sind, die sie von mir gemacht haben??? Wahrscheinlich  für Autogrammkarten, denn wie getuschelt wurde, soll ich möglicherweise, eventuell, vielleicht, den lieben Hundedamen meinen Körper zur Verfügung stellen.... Aber das entscheidet sich erst später, wenn noch  irgendwelche anderen Gesundheitsdaten vorliegen. Ich sage Euch - die machen da im VRK ein Theater mit der Gesundheit. Aber ist auf der anderen Seite natürlich auch gut, wenn man da etwas pingelig ist.

Wir haben den Tag dann auch gut rumgekriegt, meine Leinenhalter haben sich nett mit den VRK-Damen und den Leinenhaltern meiner Geschwister unterhalten und auf einem gemeinsamen Spaziergang konnten wir Vierbeiner dann auch noch ‘mal die Sau rauslassen.

Irgendwie bin ich aber echt froh, dass meine Zweibeiner gesagt haben, dass es morgen wieder nach Hause geht. Das waren doch anstrengende Tage auf dieser komischen Insel, auf die man mit einem Zug fährt, und dann noch die Besichtigung mit Familientreffen.Und Zuhause muss ja auch irgendwie alles wieder unter Kontrolle gebracht werden...

Aber: Der Tag wird kommen.... sagt Euer

Bao von den Streeken


...es geht ins Jahr 2021...

...und Corona hat uns nach wie vor fest im Griff...Wieder einmal Lockdown und damit war dann auch das Training in der Hundeschule vorbei... Aber auch die Böllerei zu Silvester hielt sich durch ein Verkaufsverbot für "Knallartikel" in Grenzen - Bao und wir mussten dieses sinnfreie Geballer also nicht zu lang ertragen.

Mit 20 Monaten geht Bao nun langsam ins "Erwachsenenalter" über und wird in vielen Dingen vernünftiger. Nachdem mit 18 Monaten noch einmal die Hormone geschossen sind und wir eine Angstphase durchgemacht haben, festigt sich jetzt mehr und mehr seine  Persönlichkeit. Er ist nach wie vor extrem neugierig und lernt Dinge (die er lernen will...) sehr schnell.

Hundekontakte laufen, wenn sie denn gesittet stattfinden, ruhig ab - Bao kommuniziert körpersprachlich sehr gut. Angeleint mag er es allerdings nicht, wenn so ein "Tutnix - will nur spielen" auf ihn zustürmt - dann wird unser Vierbeiner laut.

Was aber nach wie vor geblieben ist, ist diese unheimliche Offenheit und Freundlichkeit zu Menschen: Wenn Bao meint, er wäre willkommen, lässt er sich auf der Straße von wildfremden Menschen streicheln und knuddeln (Foto). Aig, Baos Vorgänger, war so viel "Körperlichkeit" eher abgeneigt - Bao genießt (nicht nur Zuhause) jede Form der Zuneigung.

Wir sind gespannt, wie es in diesem Jahr weitergeht, wann können wir wieder ins Hundetraining und ins Mantrailing einsteigen, wann wieder reisen? Es bleibt spannend...

 


...die Hormone schießen...

Eigentlich hatten wir gedacht, Baos "Triebe" hielten sich in Grenzen...: Sauber auf Kies gefurzt! Es geht mit 22 Monaten erst richtig los. Pünktlich zu der Zeit, wo viele Hündinnen läufig werden, entdeckt der Herr seinen Trieb....: Ständig die Nase am Boden, sehr "weinerlich", überall wird geleckt, wo evtl.  Hündinnen unterwegs waren - und, was viel schlimmer ist, die Ohren sind nicht nur auf "Durchzug", die Ohren sind scheinbar gar nicht mehr vorhanden... Mit allen möglichen Hilfsmitteln versuchen wir Bao durch diese Zeit zu helfen, die für ihn und uns nicht sehr angenehm ist. Positiv ist, dass Baos liebes Wesen nicht "kippt" - nach wie vor gibt es keine "Rüdenpöbelei" - in dieser Hinsicht ist er wirklich leicht zu führen. Menschen - ob groß oder klein - sind immer toll und den Appetit haben ihm die "Hormone" auch nicht genommen - gefuttert wird gut und reichlich, da gibt es keine Mäkelei...

Wir wollen schauen, wie wir gemeinsam durch diese Zeit kommen, sollte es in Quälerei ausarten, werden wir Bao einen Hormonchip setzen lassen, um ihn aus der Situation herauszuholen, die ja auch gesundheitlich nicht  leicht für ihn ist. Schau'n wir mal, wie es weitergeht. Die Hundeschulen dürfen nach wie vor nicht arbeiten - auch so eine Coronavorgabe, die, bei allem Respekt vor dem Virus,  einfach nicht nachzuvollziehen ist.


...neuer Kumpel...

Nachdem die alte Dame Carlotta im Dezember 2019 über die Regenbogenbrücke gehen musste, zog bei unserer Freundin nach einiger Zeit eine neue Fellnase ein. Und die, oder besser der, "knallte" auch voll in Baos Leben: Gustav vom Schusterstein, genannt Bruno, ein Zwergdackel, der vor nichts und niemandem Angst hat (nicht einmal vor Bao...). Schon nach den ersten Treffen zeichnet sich ab: Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft... Bilder sagen mehr als Worte...:


...der gechippte Hund...

Nach exakt 6 Wochen trat dann die ersehnte Wirkung des Hormonchips ein: Und plötzlich kennt Bao wieder seinen Namen, ist ansprechbar. Zwar sind die Damen und ihre Düfte immer noch interessant - aber der "Wahnsinn" ist verschwunden.

Ob wir ihm damit nur über eine Phase hinweggeholfen haben, oder ob am Ende die Entscheidung für eine Kastration fällt, wird sich zeigen, wenn die Chipwirkung nachlässt.

Momentan ist die Lage sehr entspannt...


...ein bißchen Spaß muss sein...

Neben dem normalen Schulalltag in der Hundeschule ist Bao ein begeisterter Mantrailer: Zusammen mit einer tollen "Gang" ist der wöchentliche Trailtermin mit anschließendem gemeinsamen Austoben immer ein Highlight in Baos Hundeleben...


...Toben und Agility...

Nachdem die "beste Hundetrainerin der Welt" ihren neuen Hundeplatz eröffnet hat, haben wir die Möglichkeit genutzt einmal ganz allein und ohne Ablenkung zu sehen, wie sich Bao beim Agility anstellt. Eine tolle Sache für Bao, der schnell gelernt hat, was er machen soll - die Geräte hat er gut bewältigt (natürlich ohne korrektes Abarbeiten der Kontaktzonen). Und Zeit für ein paar Fotos und einen kleinen Film war auch noch.


...Bao und die Menschen...

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach wie vor ist Baos Sozialverhalten einfach toll:

Es gibt kein "Fremdeln" - er geht offen auf alle Menschen zu -

Kleinkinder haben es ihm besonders angetan - speziell Nachbarssohn Bob, gerade ein Jahr alt geworden:

Von Bob lässt Bao sich besonders gern "betatschen" und mit Leckerchen verwöhnen - ganz zärtlich nimmt er die aus den kleinen Fingerchen...


...Herbst 2021 - Das Meer ruft...

Corona hat uns nach wie vor im Griff - aber endlich können wir 'mal wieder ans Meer fahren: Julianadorp in Nordholland wird für Bao zum Paradies. Lange Strandspaziergänge (meist ohne Leine), Möwenfedern jagen und totschütteln, die Zweibeiner rund um die Uhr verfügbar: SUUUUPER.

Das Wetter spielt auch mit und wir verbringen ein paar herrliche Tage im Nachbarland. Immer wieder schön zu erleben, wie entspannt die Niederländer mit den Vierbeinern umgehen und was denen alles geboten wird.

Bao jedenfalls ist begeistert. Auch das Autofahren nimmt er wesentlich gelassener, als früher. Eine schöne Entwicklung.

(Mehr Urlaubsbilder in Baos Bildergalerie III)

 


...und weil das Meer immer noch ruft...

...geht es nach ein paar Tagen "Zuhause" dann wieder mal nach Sylt. Zum zweiten Male für Bao, der merkwürdigerweise alles sofort wiedererkennt. Und zu seiner großen Freude begleitet uns eine Freundin, die Bao sehr mag: Für sie ist er ihr "Mausebär" - also alles gute Vorzeichen für einen entspannten Urlaub zu viert. Es werden herrliche Tage, die Bao wieder einmal genießt - so den ganzen Tag im Mittelpunkt und viiiiele streichelnde Hände. "Erziehungsmäßig" hat Bao einen Riesenfortschritt gemacht: MIt der Pfeife, die wir als "finales" Abrufsignal trainiert haben, lässt sich Bao am Strand selbst aus dem wildesten Tobespiel mit Vierbeinern abrufen. Die Quote liegt in diesem Urlaub bei 100%. Weil uns auch andere Hundehalter lobend ansprechen, sind mir mächtig stolz auf den Herrn von den Streeken. Er macht das wirklich unglaublich gut. Und auf dem Rückweg klappt es doch tatsächlich noch, bei Baos Züchterin in der Lüneburger Heide vorbeizufahren. Danke Katrin Dübbers, dass Du das (trotz Terminstress) möglich gemacht hast. Bao (und wir) haben den kurzen Spaziergang mit seiner alten Familie sehr genossen. Diese Stippvisiten in Schneverdingen werden schon fast zur lieben "Tradition". (Mehr Urlaubsbilder in Baos Bildergalerie III)


Und weil schon wieder ein neues Jahr vor der Tür steht - (wir gehen mit Bao in das vierte gemeinsame Jahr...)

kann man auch mal eine kleine Zwischenbilanz ziehen:


Zusammen mit Bao wünschen wir ein schönes, friedvolles 2022


"K3" - watt is datt denn???

Eigentlich und ganz korrekt heißt es "K3DogParkour®" und es geht um "Körper + Kognition + Kühnheit". Verschiedene Untergründe und Hindernisse erkennen, erfahren, begehen - Kopf und Muskulatur werden gleichermaßen gefordert. Wir sind durch unsere Trainerin Bettina Sprenger vom Pfötchenclubb Essen darauf gestoßen: (http://www.pfoetchenclub-essen.de/k3dogparkour/index.html) Und da jetzt in dieser Jahreszeit trainingsmäßig Ruhepause ist, wollten wir es Bao einmal anbieten. Nach anfänglicher Unsicherheit ("Was wollen die von mir?") hat er sich schon in  der ersten Stunde an einige Aufgaben getraut. Immer mit einem Blick zu Frauchen, denn "K3" schafft durch die Nähe und Zusammenarbeit auch Vertrauen. Die Beziehung wird gefestigt. Nebenbei ist der Hund nach 30 Minuten Training wunderbar "kaputt" und entspannt. Bao und  wir waren auf jeden Fall begeistert. Wir werden da mal am Ball bleiben und schauen, was da noch "kommt", denn beim ersten Mal war zum Kennenlernen nur ein Bruchteil der möglichen Geräte und Untergründe aufgebaut.

Kleine Impression vom "ersten Mal":